Anti-Doping

Die folgende Formulierung ist dem VCM-Manifest für Fairness im Sport entnommen. Sie entspricht der vollen Überzeugung der Gründungsmitglieder der Crazy Kreblser Runners und diese haben dieses Manifest daher auch unterzeichnet. Wir erwarten auch von unseren Mitgliedern die Unterzeichung und damit natürlich auch Befolgung der darin enthaltenen Grundsätze. Dadurch ist ebenso an Außenstehende des Vereines unsere gemeinsame Werthaltung dokumentiert.
Das Manifest kann hier unterzeichnet werden.

  • Clean RunningLaufen ist für uns Begeisterung, Freiheit und Spaß, Ausgleich, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsgewinnung, Wettkampf und Freundschaftsnetzwerk, Persönlichkeitsbildung, Stressabbau und Alltagsbewältigung, Lebensfreude, Glücksgefühl und im Fall von wenigen auch ein Beruf.
  • Die Teilnahme an Laufveranstaltungen ist ein Teil unserer Freude am Laufen
  • Wir schätzen die Leistungen aller, die an Laufbewerben teilnehmen, unabhängig von Erfolg und Misserfolg, unabhängig von Platzierungen und erzielten Zeiten.
  • Wir wissen, wie schwer es sein kann, sich sportlich weiter zu entwickeln, vor allem nach überstandener Krankheit oder längeren Verletzungspausen.
  • Wir wissen, dass jeder nach einem Trainingslauf oder der Teilnahme an einer Laufveranstaltung unabhängig der zurückgelegten Distanz und unabhängig seiner erbrachten Leistungen guten Grund hat, auf sich stolz zu sein.
  • Wir vertrauen im Training und Wettkampf auf die uns von Natur gegebenen und durch Training errungenen körperlichen und psychischen Fähigkeiten, gestärkt durch die persönliche Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden, sowie den Zuschauern entlang der Wettkampfstrecke.
  • Das Vortäuschen und Erschleichen von gemessenen Leistungen durch Doping, Medikamentenmissbrauch, Manipulation, Abkürzung von Strecken oder sonstigen rücksichtslosen und betrügerischen Verhaltensweisen lehnen wir zutiefst ab.
  • Wir wollen nicht, dass eine kleine Gruppe von Sportlern und deren Umfeld, durch unkorrektes und unsportliches Verhalten die positive Ausstrahlung des organisierten Laufsports in den Hintergrund rücken. Solche Personen und Verhaltensweisen sollen im Laufsport jetzt und in Zukunft, weder im Training noch bei Wettkämpfen Platz finden.
  • Weiters verwehren wir uns gegen Aussagen, wonach ein großer Teil der Hobbyläufer bei Laufveranstaltungen durch Einnahme von Medikamenten gedopt seien.

Daher hält jeder der Unterzeichneten fest:
„Ich verpflichte mich, zur Erbringung von sportlichen Leistungen keinerlei verbotene Substanzen zur Steigerung des körperlichen Leistungsvermögens zu mir zu nehmen. Weiters garantiere ich, dass ich Medikamente nur bei Vorliegen einer medizinischen Indikation zu mir nehme und dabei achten werde, dass die mir verschriebenen Mittel zu meinem Selbstschutz nach Möglichkeit keine Substanzen aufweisen, die auf der internationalen Dopingliste stehen.“
Leistungssportler, die dieses Manifest unterzeichnen, erklären zusätzlich:
„Doping kommt für mich nicht in Frage. Deshalb verpflichte ich mich ruhigen Gewissens: Sollte ich je nach Anti-Doping-Bestimmungen verurteilt werden, werde ich sämtliche Förderungen sowie Preis- und Sponsorengelder, die ich in den drei Jahren davor erhalten habe, entsprechend der Geber zurückzahlen.“

Strenge und intelligente Doping-Kontrollen halten wir für notwendig. Wir verwehren uns aber gegen Aussagen, wonach jeder Leistungssportler gedopt sei. Es gibt viele Beispiele dafür, dass Spitzenleistungen auch auf sauberem Weg erbracht werden. Gerade hier liegt eine schöne Einzigartigkeit des Laufsports: Hobbyläufer und Spitzenathleten treten zur gleichen Zeit im gleichen Bewerb auf der gleichen Strecke mit dem gleichen Ziel an. Das ist nirgendwo sonst im Sport möglich.